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Tradwife – zwischen Nostalgie und Emanzipation. Einblicke in eine biografieanalytische Studie.
Mittwoch, 4. November 2026 · 16:00 Uhr–18:00 Uhr
Tradwife – zwischen Nostalgie und Emanzipation. Einblicke in eine biografieanalytische Studie. Paula Matthies, Frankfurt University of Applied Sciences Die Darstellung einer vermeintlich „guten Mutter, Haus- sowie Ehefrau“ erlebt in den sozialen Medien ein Comeback. Tradwives inszenieren Mutterschaft, Häuslichkeit und Sorgearbeit als Sehnsuchtsbild einer tradierten und gleichzeitig neu inszenierten Weiblichkeit. Doch hinter dem Phänomen steckt mehr als nur ein Trend: Es verweist symptomatisch auf gesellschaftliche Konflikte um Geschlechter- und Machtverhältnisse. Die Veranstaltungsreihe nimmt damit die Social-Media-Figur der Tradwife als Ausgangspunkt, um aktuelle Auseinandersetzungen um Elternschaft, Care-Arbeit, Antifeminismus, Retraditionaliserung und Faschisierung empirisch zu beleuchten und kritisch zu reflektieren. Im Mittelpunkt stehen die Fragen, welche Entwicklungen Tradwives im Hinblick auf die Aushandlung von Geschlechterverhältnissen sichtbar machen und welche Folgen möglicherweise zunächst unsichtbar bleiben. Die jährliche Veranstaltungsreihe des ZKJF richtet sich an alle Mitglieder des Zentrums, an Studierende und Mitglieder aller Fakultäten der Universität Bielefeld sowie an alle Personen, die an dem Thema interessiert sind. Informationen zum Veranstaltungsort finden Sie im eKVV und über den QR-Code. Nach Anmeldung ist eine Kinderbetreuung während der Vorträge und des studentischen Werkstattgesprächs möglich, sowie die Teilnahme an einem Livestream der Vorträge. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch sexistische, rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.